6 Jun
Der Body Mass Index und worum es dabei geht
Wer mit Übergewicht, aber auch Untergewicht zu kämpfen hat, der wird sicherlich mit dem so genannten Body Mass Index vertraut sein. Diesen kann man sowohl beim Arzt, als auch im Internet ermitteln. Um den BMI berechnen zu können, benötigt man einige Grundinformationen. Doch worum handelt es sich nun bei diesem Index genau und wonach orientiert man sich?
Grundlagen und Hintergründe
Beim Body Mass Index (kurz BMI) handelt es sich um einen Wert, der das Körpergewicht in Relation zur Körpergröße heranzieht und daraus einen Wert ermittelt. Dieser Wert kann dann mit einer Tabelle verglichen werden. Je nachdem wo man sich nun auf eben dieser befindet, kann eine Aussage über das Gewicht der jeweiligen Person getroffen werden. Wichtig zu bemerken ist in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass es sich hierbei lediglich um einen Richtwert handelt, da spezifische Informationen, wie der Anteil an Muskelmasse nicht berücksichtigt werden kann.
Bei einem Wert von 18,5 bis 25 bewegt man sich also ungefähr im Normalgewicht. Alles darunter wird als Untergewicht klassifiziert. Ein BMI unter 16 ist massiv lebensbedrohlich. Auf der anderen Seite sind alle Werte über 25 zum Übergewicht zuzuordnen. Während ein BMI bis 30 als normales Übergewicht bezeichnet wird, sind alle Werte darüber in die Kategorie Fettleibigkeit einzuordnen. Da man aber den Anteil der Muskelmasse nicht berücksichtigen kann, wird ein muskulöser Bodybuilder unter Umständen auch als stark übergewichtig eingeordnet werden, wenn man sich nach dem Body Mass Index richtet. Aus diesem Grund sollte man dennoch mit Vorsicht reagieren, wenn man eine Berechnung vornimmt.
Im Allgemeinen lässt sich aber durchaus ein Trend erkennen und wenn man wirklich stark Unter- oder Übergewichtig ist (laut Body Mass Index), so ist in jedem Fall ein Grund zur Besorgnis angebracht. Es ist auch wichtig zu erwähnen, dass mehr Menschen mit Übergewicht zu kämpfen haben, als mit Untergewicht und obwohl der größte Prozentsatz Normalgewicht hat, so beträgt dieser in Zentraleuropa auch nur ungefähr 50-60%.