Seien wir ehrlich: Rauchen und Fitness passt nicht wirklich zusammen. Damit ist nicht gesagt, dass sich keine Raucher um Fitness bemühen, aber ihr Rauchen steht ihnen dabei eindeutig im Wege. Die Dinge sind klar: Mit dem Rauchen aufzuhören, wäre eine gute Entscheidung. Viele Raucher können sich allerdings nicht von ihren Zigaretten trennen, dafür jedoch von zahlreichen missglückten Versuchen sprechen, das Rauchen aufzugeben. Hilfe könnte ihnen eine Methode bieten, bei der man zwar aufs Rauchen, aber nicht auf den Genuss von Zigaretten verzichtet. Wir sprechen hier von der E-Zigarette.
Vom Raucher zum Nichtraucher schafft nicht jeder!
Wir möchten niemanden mutlos machen. Den Weg zum Nichtraucher KANN jeder Raucher gehen. Sammelt man aber die Erfahrungen von Rauchern, sieht man schnell, dass viele auf diesem Weg scheitern. Und dann müssen sie morgens weiterhin vielleicht erst einmal Schleim abhusten, bevor ihr Tagwerk beginnt. Beim Langlauf klagen Vielraucher oftmals irgendwann über Luftnot und schnelle Sprints sind für sie beinahe eine unlösbare Aufgabe. Das Dilemma zwischen Rauchgenuss und –sucht einerseits und Schädlichkeit andererseits ist eine scheinbar unlösbare Zwickmühle für jeden Nikotinabhängigen.
Tausend Wege zum Nichtraucher reichen manchmal nicht aus
Eine schier endlose Zahl an Ratgebern in Buchform oder als DVD verspricht mittlerweile Hilfe beim Versuch, sich das Rauchen abzugewöhnen. Hinzu kommen Kurse, Trainings, Akupunktur, Hypnose und weitere Methoden. Dennoch würden viele Raucher den Satz „Für die Zigarette gibt es kein befriedigendes Äquivalent“ wohl weiterhin uneingeschränkt unterschreiben. Und einige rauchen vielleicht auch ein bisschen, weil sie zumindest einige der täglich konsumierten Zigaretten auch einfach geniessen? Askese als Weg zur Fitness schmeckt nicht jedem. Eine Lösung für das Dilemma könnte die E-Zigarette bieten. Dampfen statt Rauchen heisst hier die Devise. Genuss bleibt erhalten, die schädlichen Nebenwirkungen fallen bei dieser Alternative weg.
Der (nicht mehr) rauchende Sportler
E-Zigaretten funktionieren mit so genannten Liquids als Geschmacksträger. Diese Liquids werden verdampft und setzen so ihre Aromen frei. Sie existieren in unterschiedlichen Geschmackssorten. Nach Tabak schmeckenden Sorten wie etwa Virginia Tabak stehen solche gegenüber, die eher nach Erdbeere, Minze, Pfirsich oder auch Cuba Libre schmecken. Für Sportler vor allem interessant: Die elektrische Zigarette bietet zwar geschmacklichen Genuss, allerdings ohne Teer, Kondensat und all die anderen Schadstoffe einer Tabakzigarette. Nikotin ist in den Liquids, die man in der Schweiz kaufen kann, ebenfalls nicht enthalten. Aber funktionieren elektronische Zigaretten dann überhaupt? Die körperliche Sucht nach Tabakzigaretten bedienen sie ja nicht. Aber diese Sucht ist relativ schnell überwunden. Was den rauchenden Sportler dann wieder zur Tabakzigarette treibt, ist eine psychische Abhängigkeit. Hier können E-Zigaretten einen adäquaten und funktionierenden Ersatz bieten, zumal manche E-Zigaretten Tabakzigaretten im Aussehen sehr ähnlich sind.
Die drei Komponenten der E-Zigarette
Wie sind E-Zigaretten aufgebaut? Elektrische Zigaretten bestehen aus drei verschiedenen Komponenten:
Das Liquidmodul enthält die aromatisierte Flüssigkeit.
Das Liquid wird in der Verdampfereinheit verdampft und setzt dort seine Aromen frei.
Die Energie zur Verdampfung bezieht die Verdampfereinheit aus dem Akku.
Die Auswirkung einer E-Zigarette auf die Fitness spürt man im Allgemeinen innerhalb weniger Wochen. Das Dampfen von E-Zigaretten ist zudem vierzig bis 75 Prozent preiswerter als Tabakrauchen, sodass man fortan ohne Mehreinnahmen mehr Geld in sein Fitnesstraining investieren kann. Testen kann man die Sache erst einmal mit einer Einweg-Zigarette, die mit einem fest integrierten Liquid-Depot ausgestattet ist und nach vollständiger Verdampfung fortgeworfen wird. Einen Versuch wäre es wert.